Wer wünscht sich das nicht? Das Traum – Wohnzimmer schon einmal vor Bestellung online ansehen und entscheiden, ob die gewählte Farbe auch wirklich das Richtige für einen ist. Was wahrscheinlich der Traum von jeder „dekoverrückten“ Frau oder Männern mit Vorstellungsschwierigkeiten ist, wird jetzt vom schwedischen Möbelgiganten IKEA in die Realität umgesetzt. Dabei werden sich vor allem all diejenigen freuen, die bereits die ganze Woche über voller Angstschweiß an den Samstag Morgen mit der Freundin oder Ehefrau heißt wenn es mal wieder heißt: „Schatz, bist du bereit für 4 Stunden Möbelhausshopping?“.

Denn wie IKEA erst vor kurzem bei der Präsentation für den neuen Katalog 2018 bekannt gab, wird es einen Großteil des Sortiments nun auch als Virtual Reality Variante geben. Vorerst gibt es das Ganze nur für die Oculus Rift VR Brille, ob noch andere Varianten folgen, ist bislang noch nicht bekannt. Das Projekt läuft unter dem weniger kreativem Namen „IKEA VR – Einrichtungserlebnis“ und soll den Nutzern ab Oktober eine papierlose und interaktive Alternative zum Katalog bieten.

 

IKEA – Ab sofort auch mit VR.

 

Das Besondere an dem Programm ist vor allem der sogenannte „Omnichannel-Ansatz“, der hierbei zum Einsatz kommt. Konkret heißt das, der Nutzer kann innerhalb des Programms die Möbel individuell konfigurieren und so lässt sich beispielsweise die Farbe eines Sofas im Handumdrehen von rot auf blau verändern. Der Nutzer kann dann entscheiden, wie er den jeweiligen Farbton findet und entsprechend entscheiden.

Wer keine Oculus Rift Brille hat, kann das Erlebnis auch in der IKEA Filiale in Berlin – Lichtenberg wahrnehmen, dort wurden nämlich drei Oculus Rift Stationen installiert, an denen man das „IKEA VR – Einrichtungserlebnis“ ebenso wahrnehmen kann. Weitere Filialen sollen folgen.

Realisiert wurde das Projekt von der Agentur „Decodern„, die zur Umsetzung des Vorhabens hunderte Einrichtungsgegenstände digitalisiert und in das Programm eingearbeitet haben. So hat der Nutzer die Auswahl aus nahezu allen IKEA Produkten und kann sich somit einen guten Überblick über das Gesamtangebot machen.

So sieht das „IKEA VR – Einrichtungserlebnis“ in der Praxis aus:

Dabei ist dies nicht das erste VR Angebot von IKEA. Wie wir bereits berichteten, bietet der schwedische Möbelriese auch eine Art Minispiel an, die sich mit Fleischbällchenzubereitung und Kücheneinrichtung befasst. IKEA hat also durchaus das Marketingpotential von VR erkannt.

Allerdings ist es noch nicht ohne direkte Umwege möglich, die gewünschten Produkte direkt aus der VR Anwendung zu bestellen, allerdings kann man sie auf eine Merkliste packen. Wie wir denken, steht dieser neue Marketingflügel, nämlich seinen Konzern via VR zu vermarkten, erst am Anfang eines langen Weges und wir werden in den nächsten Jahren noch einige Firmen sehen, die diese Möglichkeit nutzen, um dem Kunden ein unvergessliches Einkaufsabenteuer bieten zu können. Dabei wird Entertainment und Shopping immer mehr verschmelzen und die Möglichkeiten, sich vor dem Kauf optimal für ein Produkt entscheiden zu können, werden sich deutlich verbessern. Dem Kunden steht also in dieser Hinsicht eine Zukunft voller Innovationen bevor und wir sind gespannt, was uns da noch so alles erwartet!

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