PlayStation VR – Ratgeber


 

 

Virtual Reality ist eine der großen technischen Revolutionen unserer Zeit. Kein Wunder also, dass sich diverse große Firmen einen Wettlauf um die besten VR Brillen liefern. Dazu gehört auch der japanische Unterhaltungsriese Sony, der mit der PlayStation VR (kurz PSVR) sein „VR Flaggschiff“ auf den Markt gebracht hat. Im folgenden Text gibt es alle Infos und Tipps dazu:

 

Die PlayStation VR von Sony.

 

Sony: Infos zum Hersteller


 

Sony ist einer der bekanntesten Technikriesen der Welt. Mit einem Umsatz von 60,48 Milliarden Euro alleine in 2016 handelt es sich hier also um gigantische Dimensionen. Als direkter Konkurrent zu Microsoft’s XBOX hat der japanischer Großkonzern die PlayStation und so liefern sich die beiden Unternehmen ein permanentes Wettrennen um die bessere Konsole. Seitdem virtuelle Realität sich immer größerer Bekanntheit erfreut, arbeitet Sony an einer eigenen VR Brille, die mit der PlayStation kompatibel ist, wodurch dann PSVR entstanden ist.

Dabei präsentierete das Unternehmen bereits 1997 den sogenannten „Glasstron“ der, mehr oder weniger, als ein Vorgänger von VR gilt. Allerdings war damals die Technik noch lange nicht so ausgereift und der Glasstron konnte sich nicht längerfristig etablieren. Mit der PlayStation VR gelang den Japanern allerdings ein Durchbruch, denn sie sind mit der PlayStation VR verkaufszahlenmäßig nach der Samsung Gear VR Platz 2 auf dem Makrt, was an wesentlichen Faktoren wie dem in Vergleich zu Konkurrenzprodukten wie Oculus Rift oder HTC Vive relativ günstigem Preis liegt.

 

PlayStation VR: technische Daten


 

Nicht nur designtechnisch kann die VR Brille überzeugen, auch die technischen Daten sind außerordentlich gut. So hat Sony der Brille ein 5,7 Zoll OLED Display verpasst, was für ein atemberaubendes visuelles Erlebnis sorgt. OLED Displays bringen eine Menge Vorteile mit sich: So haben sie beispielsweise einen niedrigeren Stromverbrauch als herkömmliche Bildschirme und die farblichen Kontraste kommen deutlich besser zur Geltung. Und mit einer Auflösung von 1920 × RGB × 1080 (also je Seite/Auge) bekommt man dazu noch allerfeinste HD Auflösung. Natürlich liegt die Auflösung damit unter der von Konkurrenzprodukten, allerdings darf man nicht vergessen, dass Sony die VR Brille für einen Kaufpreis von 376€ anbietet, was deutlich unter dem üblichen Preisniveau vergleichbarer Produkte liegt. Somit ist es nur logisch, dass bei manchen technischen Details Abstrichte gemacht werden müssen.

Das Gesamtsichtfeld der PSVR liegt bei circa 100 Grad, was dem Marktdurchschnitt entspricht. Hier gibt es also keine großen Überraschungen. Die Refreshrate (deutsch: Bildwiederholungsrate) ist mit 120 Hz optimal und sorgt für ein ideal flüssiges Spielerlebnis. Der Spaß am Spiel ist also definitiv vorhanden und das auch für deutlich weniger Geld als bei anderen VR Brillen. Und auch das Gewicht kann punkten, denn mit 600 Gramm, also nicht einmal 1kg ist die Brille ein wahres Leichtgewicht. Die Rechenleistung der Brille wird größtenteils von der mitgelieferten Prozessoreneinheit geleistet die, genau wie die Brille und das dazugehörige Headset, separat angeschlossen werden müssen. Der dabei entstehende Kabelsalat ist ein wenig lästig und könnte in Zukunft gerne anderweitig gelöst werden.

Nochmal schnell zusammengefasst ergeben sich also folgende Daten:

 

  • Grafik: OLED Display mit 1920x1080 Auflösung (HD)
  • Sichtfeld: 100 Grad
  • Gewicht: 600 Gramm
  • Refreshrate: 120 Hz

 

Man bekommt für sein Geld also allerhand geboten und auch wenn die Auflösung sich nicht im High-End Bereich befindet, so hat Sony dennoch mit seinem gigantischem Netzwerk aus Entwicklern bewiesen, dass man auch mit einem günstigeren Preis ganz oben mitspielen kann und es sogar möglich ist, sich als eine der meistverkaufensten VR Anbieter hochzuarbeiten.

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  • Eine Kamera für PlayStation 4, separat erhältlich, wird für...
  • Bildrate von 120 BpS
  • Präziseres Tracking und verringerte Latenz
  • Nutzerfreundliches Design
  • Ehemals bekannt unter dem Prototyp Namen Project Morpheus....

PlayStation VR hat Sony bereits verkauft

PlayStation VR: Lieferumfang und Kompatibilität 


 

Bestellt man sich die PSVR bei Amazon* für 376,95€ bestellt, bekommt man für den günstigen Marktpreis einiges an Lieferumfang. Dazu gehört natürlich die Brille an sich, sowie die Prozessoreneinheit. Obendrein gibt es noch Stereo – Kopfhörer und ein HDMI + USB Kabel. Gegen Aufpreis gibt es die PlayStation VR auch mit dem Spiel „Farpoint VR“ dazu und für weiteren Aufpreis gibt es ein umfangreiches Starterpaket. Dazu gehören neben der Brille an sich und den üblichen Komponenten auch PlayStation Move Motions Controller, die PlayStation Camera sowie PlayStation VR Worlds. Wer also das Komplettpaket braucht, der klickt hier: Klick*

Kompatibel ist die PSVR wie der Name bereits vermuten lässt nur mit der PlayStation 4. Das heißt also, weder XBOX noch Windows werden unterstützt, was aber durchaus seine Gründe hat. Schließlich will man seine gute Position im VR Markt behaupten, auch wenn sich Sony zuletzt ein wenig kritisch über die große Marktdominanz geäußert hat, da man gerne eine deutlich größere Konkurrenz hätte, um den Wettbewerb sinnvoll gestalten zu können. Allerdings kommt dieser Forderung die Branche so langsam auch nach, wenn man sich Projekte wie Pimax anschaut, die ab 2018 die erste VR Brille mit 8K Auflösung auf den Markt bringen werden.

Das Sony seine VR Brille aber nur auf die PlayStation 4 beschränkt heißt noch lange nicht, dass man dabei auch nur eine kleine Auswahl an kompatiblen Spielen hat. Denn das Portfolio der PS4 VR Familie wächst rasant, auch wenn sich manch ein Spieler logischerweise auch diverse andere Spiele als VR Variante wünschen, so haben viele Spielentwickler noch nicht die Initiative ergriffen und entwickeln ihre Spiele auch für VR.

Dazu  gehören dabei beispielsweise:

  • Until Dawn – Rush of Blood
  • Resident Evil 7 biohazard
  • Batman: Arkham VR
  • Star Wars Battlefront: X-Wing VR Mission
  • Rise of the Tomb Raider 
  • Tumble VR
  • Super Stardust Ultra VR
  • Wayward Sky
  • Gran Turismo VR
  • Headmaster
  • Superhypercube
  • Robinson: The Journey
  • Farpoint
  • Driveclub VR

 

Die Liste wäre zu lang, wenn wir hier alles aufzählen würden, daher nur ein Ausschnitt der Auswahl. Für Interessierte VR Spieler ist also genügend „Spielstoff“ vorhanden und es wird so schnell nicht langweilig. Auf der Games 2017 war zudem deutlich zu erkennen, welche VR Kracher uns in naher Zukunft noch erwarten werden, Skyrim VR wäre da nur eines von vielen Beispielen. Es kommt also großes auf uns zu!

Die PlayStation VR wurde bereits intensiv getestet, das gibt’s für Interessierte in folgendem Video zu sehen:

PlayStation VR Spiele wurden bereits verkauft

PlayStation VR: Funktionsweise & Besonderheiten


 

Um die PSVR richtig bedienen zu können, benötigt man zunächst einmal die PlayStation Kamera. Wer diese nicht bereits beim Kauf der PlayStation 4 erworben hat, muss sie sich noch einmal separat dazu kaufen, allerdings lohnt sich die Investition, da man dadurch dann so ziemlich jedes PSVR Spiel spielen kann, jedoch kommen hier noch einmal 54,99€ auf einen zu. Sie sind zwar nicht zwingend notwendig, jedoch steigern sie den Spielspaß und die Funktionalität der Spiele enorm: Die PlayStation Move Motion Controller. Auch hier warten noch einmal separate 72,99€, was dann aus der ganzen Sache einen relativ teuren Spaß macht. Allerdings gibt es, wie oben bereits erwähnt ein Komplettpaket, in dem sowohl Controller als auch Kamera sowie die VR Brille enthalten ist. Zusätzlich dazu gibt es dann noch PlayStation VR Worlds. Summa summarum spart man mit dieser Komplettvariante also ordentlich Geld.

 

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Wenn es um die Frage der Besonderheiten geht, hat die PlayStation VR Einiges zu bieten;

Zu Allererst kann man hierbei das bereits angesprochene Preis-Leistungsverhältnis nennen, denn mit 376,95€ bietet die PSVR einen vergleichbar günstigen Preis für viel Inhalt. Gerade wenn man sich die direkten Konkurrenten HTC Vive und Oculus Rift anschaut, realisiert man das sehr schnell. So verlangt HTC für seine Vive VR Brille 1099€ und Oculus, 578€. Der Preisunterschied ist also mehr als deutlich zu erkennen. Sicherlich ist das auch eines der Hauptgründe für den Erfolg der PlayStation VR, da schlicht und einfach viele Neukunden noch sehr zurückhaltend bei Virtual Reality sind, da die Technik (leider) noch immer nicht richtig auf dem breiten Massenmarkt angekommen ist und somit viele potentielle Käufer nach wie vor skeptisch gegenüber einer Investition von mehreren hundert Euro sind. Ein weiterer Grund für das etablieren der PSVR ist aber sicherlich auch der Name Sony. Denn viele Spieler nutzen seit Jahren die Konsole des japanischen Unternehmens und schenken somit auch neuen Innovationen wie der PSVR ein größeres Vertrauen als Konkurrenzprodukten.

Eine weitere Besonderheit stellt das 3D Audio des VR Headsets dar, denn hiermit wird vor allem der Spieler in anspruchsvollen Spielsituationen unterstützt, da man auf diese Art und Weise der Klänge Entfernungen und Geschwindigkeiten deutlich besser wahrnehmen und einschätzen kann, was einem in so mancher Situation sicherlich einige Vorteile im Spiel beschert. Zudem ist auch das Design der PSVR ein wahrer Hingucker. Na klar, Design ist immer Geschmackssache. Allerdings passt das futuristisch anmutende Erscheinungsbild der Brille gut zur Technik VR ansich, denn es handelt sich hierbei um die Zukunft von Gaming und Entertainment, dass Design sollte also auch dementsprechend modern sein.

 

 

Sony Deutschland Chef Bassendowski: Preisentwicklungen in VR

“Andere Anbieter gehen den Weg der technischen Komplexität. Die technisch bestmögliche Erfahrung stößt allerdings in Preiskategorien vor, die für den Verbraucher in der Masse nicht mehr interessant ist”

 

Das Design der PSVR ist ein Hingucker.

 

Auch die Positionserfassung des Spielers im Raum ist enorm präzise: So sind an der Brille selbst neun LED’s angebracht, die vorne und seitlich der Brille angebracht sind. Somit ist via PlayStation Kamera eine ideale Bestimmung und noch exaktere Echtzeitübertragung im Spiel möglich. Kombiniert mit der Bildrate von 120 BpS (Bildern pro Sekunde) kann man sich also auf ein ruckelfreies VR Erlebnis freuen. Und auch das Gewicht der PlayStation VR ist im Vergleich zu Konkurrenzprodukten deutlich niedriger, denn mit 600 Gramm bekommt ein ein vergleichsweise leichtes Exemplar auf den Kopf, man macht also parallel zum Spiel kein Nackentraining.

 

Was denken Kunden über die PlayStation VR?


 

Bei über 500 Bewertungen bekommt die PSVR eine durchschnittliche Bewerung von 4,1/5 Sternen. Einen Auszug der Rezensionen gibt es hier:

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Letzte Aktualisierung am 22.05.2018 um 06:23 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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